Bürgerinitiative für ein Lebenswertes Bad Honnef


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"Bürgerbeteiligung Bad Honnef" - Das IDEEN-Portal für die Zukunft unserer Stadt.

Machen Sie mit! - Bringen Sie Ihre IDEEN Im Rahmen unseres städtischen Leitbildes ein. Dafür stehen Ihnen, in Anlehnung an die Themenschwerpunkte unserer Leitziele, 5 Foren zur Verfügung.

Das Projekt:

BÜRGERBETEILIGUNG

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über Bürgerbeteiligung im Internet, deren Erfordernisse und erste Erfolge. Lernen Sie zukunftsweisende Perspektiven für unsere eigene Stadt kennen!

Initiative eParticipation

NEU: Studie 2005

politik-digital.de

Es wird klar: die Qualität einer derartigen Bürgerbeteiligung hängt nicht von der Größe einer Stadt ab, sondern von der konsequenten Umsetzung guter Ideen. Wir sind auf dem richtigen Weg!



Bad Honnef auf Wikipedia



Besser, man hat einen Grund.


Ach nö Das lohnt sich nicht.
Und man weiß doch, wie das endet.
Das wird doch wieder nichts.
Außerdem ist das total gegen den Trend.
Und überhaupt, warum ich?
Das ist auch viel zu gefährlich.
Was da alles passieren kann.
Die Folgen sind absehbar.
Da sind noch so viele Fragen offen.
Und die Kosten.
Kann das überhaupt funktionieren?
Die Politiker sind skeptisch.
Die Politik ist dafür auch noch nicht bereit.
Ich weiß ja nicht.

. . . Na gut, ich steh' auf.




Bad Honnefs Lage in NRW

DEMOGRAPHIE - Daten, Prognosen und Handlungsempfehlungen

Stichwort 'Demographie':
1. Beschreibung der wirtschafts- u. sozialpolitischen Bevölkerungsbewegung
2. Bevölkerungswissenschaft
[Quelle: DUDEN]


Ohne eine sachliche Information kann man sich keine eigene fundierte Meinung bilden. Nachfolgend finden Sie daher - bezogen auf Bad Honnef und unsere Region - Informationen und Handlungsempfehlungen rund um das Thema Demographie.

Wir beziehen uns dabei auf die anerkannten Untersuchungen und wissenschaftliche Studien der Bertelsmann-Stiftung.

Machen Sie sich selber ein Bild von den Fakten und bilden Sie sich dann eine Meinung. Wir laden insbesondere alle Kritiker und Befürworter einer großflächigen Neubebauung in Bad Honnef Süd dazu ein, sich mit den demographischen Tatsachen auseinanderzusetzen.

Unter der Aktion Demographischer Wandel der Bertelsmann-Stiftung finden Sie umfassende und aktuelle Informationen zum gesamten Themenkomplex.

Der Wegweiser Demographischer Wandel liefert Daten, Prognosen und Konzepte für 2.959 Kommunen in Deutschland.

Die Bertelsmann Stiftung hat - gemeinsam mit kommunalen Experten - den Wegweiser Demographischer Wandel entwickelt. Mit Hilfe von ca. 50 Indikatoren wird ein breites Spektrum an wichtigen kommunalen Handlungsfeldern abgebildet.

Den Kommunen wird damit ermöglicht, Transparenz über ihre demographische Entwicklung herzustellen und ihre Zukunftsfähigkeit zu überprüfen. Als ein Kennzahlen-basiertes Frühwarnsystem liefert der Wegweiser den Entscheidern vor Ort die Datenbasis, die sie brauchen, um Problemfelder rechtzeitig zu erkennen, geeignete Handlungskonzepte zu entwickeln und Entscheidungen zu treffen.

Mit Hilfe des Wegweisers kann man sich einen Überblick über die demographische Entwicklung der eigenen Kommune verschaffen! Die Ergebnisse für Bad Honnef finden Sie nachfolgend als PDF-Dateien.

DEMOGRAPHIEBERICHT BAD HONNEF [Daten - Prognosen]

BAD HONNEF - Indikatoren, Typ3, Handlungskonzepte [Zip-Datei mit mehrern PDFs]

Bad Honnef gehört zum Demographietyp 3. Die Städte dieses Typs sind so genannte 'Suburbane Wohnorte mit rückläufigen Wachstumserwartungen".


Kurzfassung der Studien-Ergebnisse:


Für den Rhein-Sieg-Kreis wird zwischen 2005 und 2015 eine steigende Bevölkerungszahl prognostiziert. Nach 2015 fällt das Wachstum schon wesentlich schwächer aus.
Für Bad Honnef hingegen wird für denselben Zeitraum eine Stagnation und ein Rückgang in der Bevölkerungszahl erwartet.
Hinweis: Diese Prognose fußt nicht etwa auf der fehlenden Ausweisung von neuem Bauland in Bad Honnef, sondern ist einzig das Ergebnis der demographischen Entwicklungsdaten.

In einer schriftlichen Einschätzung der Stiftung heißt es:
"Zum anderen ist aber auch interessant, dass bei der Bildungswanderung (d. h. der Gruppe der 19 bis 24 Jährigen, die wegen der Ausbildung in eine Kommune ziehen bzw. aus ihr wegziehen) Bad Honnef einen relativ geringen Wert hat. In der Analyse bedeutet es, dass Bad Honnef als Standort für genau diese Altergruppe nur von geringer Attraktivität ist. Denn genau diese Altersgruppe zieht nach der schulischen Ausbildung fort. Für uns ist dieser Indikator sehr wichtig, gerade auch, wenn es um die zukünftige Flächenausweisung geht.
Zum anderen wird für Bad Honnef auch die starke Zunahme der höheren Altersgruppen zum Tragen kommen. Schon im Jahr 2020 werden 50 % der Bevölkerung Bad Honnefs älter als 50 Jahre sein (siehe Medianalter)
."

Bad Honnef steht also vor einem Paradigmenwechsel. Der bisher auf Wachstum ausgerichtete Prozess ist nun abgeschlossen, da sich die Bevölkerungszunahme der letzten Jahre nicht weiter fortsetzen wird.

Direkte Handlungsempfehlungen der Bertelsmann-Stiftung:

• trotz der aktuell überproportionalen guten demographischen und ökonomischen Ausgangssituation (Wachstum der Region Bonn/Rhein-Sieg) muss sich Bad Honnef (Typ 3) darauf vorbereiten, das demographische Gleichgewicht zu stabilisieren und die Wohnqualität durch Innenentwicklung und Infrastrukturanpassungen zu sichern.
Die Flächenentwicklung sollte durch die Stärkung der Innenentwicklung gesteuert werden.

• die Nachfrage nach betreutem Wohnen wird sich verstärken. Der Alterungsprozess wird erhebliche Konsequenzen für den Wohnungsmarkt und die Infrastruktur haben, auf die sich Bad Honnef bereits heute einstellen sollte.

• die Balance zwischen Familie und Beruf durch professionelle Angebote (moderne Betreuungsmöglichkeiten für Kinder, Pflege der Angehörigen, Familien-Services) ermöglichen. Berufstätige Eltern mit Kindern perspektivisch in Bad Honnef halten und weitere Familien gewinnen. Hier sind auch neue unkonventionelle Wege zu beschreiten.

• frühzeitig die Basis für eine zukunftsorientierte Seniorenpolitik schaffen (mit Schwerpunkt im bürgerlichen Engagement).

• die Identität der Einwohner mit dem Standort stärken.

• die Attraktivität als Wohn- und Lebensort langfristig aufrechterhalten.

• nicht die Augen vor der Endlichkeit des bisherigen Wachstums-Entwicklung verschließen.

• kommunale Akteure (auf Basis der Daten) dafür sensibilisieren, dass der demographische Wandel auch sie vor neue Herausforderungen stellt.

• es ist wichtig, einer möglichen Zersiedelung bereits heute aktiv entgegen zu wirken und eine kompakte, in die vorhandenen Strukturen integrierte Siedlungs- und Gewerbeflächenentwicklung zu gewährleisten.

• frühzeitig und gezielt ein kommunales Flächenmanagement etablieren (Bauland-Controlling).

• stärker in einem regionalen Kontext denken. Siedlungsentwicklung geht über die Gemeindegrenzen hinaus und erfordert gemeinsame Konzepte. Intensive Abstimmungsprozesse mit den Nachbarkommunen im Sinne der Region.

• Innenentwicklung geht vor Außenentwicklung. Der Nutzung innerörtlicher Flächen anstelle des Verbrauchs von Grünland im Außenraum soll Priorität eingeräumt werden.

• Stärkung des urbanen Zentrums Bad Honnefs. Die Innenstadt bleibt, im Sinne der insgesamt älter werdenden Bevölkerung - für die Lebensqualität nicht zuletzt von kurzen Wegen abhängt - attraktiv und vielfältig.

• Infrastruktureinrichtungen flexibilisieren - z.B. durch temporär-mobile Ansätze oder bereits in der Konzeption angelegte Doppelnutzungen (z.B. einem Kindergarten, der später als Seniorentreffpunkt nutzbar ist).

• vorhandene Leistungen untereinander abstimmen und sich ergebende Synergieeffekte nutzen.

• eine altengerechte soziale und technische Infrastruktur ist frühzeitig zu forcieren und im Rahmen der Stadtentwicklung mitzudenken.

• in langfristigen Perspektiven denken. Langfristiger Erhalt Bad Honnefs als Wohn- und Lebensstandort.

• innerstädtischer Wohnraum sollte so geplant werden, dass für die jeweils unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen - z.B. Familien mit Kindern und Senioren - attraktiver Wohn- und Lebensraum entsteht, der auch das Generationen übergreifende Miteinander ermöglicht und fördert.

• die Stadtentwicklung auf Kinder- und Familienfreundlichkeit ebenso wie auf Seniorenfreundlichkeit ausrichten.

• die junge Bevölkerung mit einem guten und innovativen Bildungs- und Qualifizierungsangebot sowie einer guten schulischen Infrastruktur auch langfristig an Bad Honnef binden (Schwerpunkt auf die Gruppe der 18-24-jährigen).

• die Bildungsangebote auf die Anforderungen Umland - der Region - ausrichten (Kooperationen).

• Maßnahmen zur Stärkung der Kinder- und Familienfreundlichkeit ergreifen (praktikable Modelle).

• Maßnahmen für eine zukunftsorientierte Seniorenpoltik ergreifen (praktikable Modelle).






zu PRESSE & NEWS


Auswahl AKTUELLES

02-04-2009:
Neuer Beschluss zu Bad Honnef-Süd ignoriert eine nachhaltige Stadtentwicklung.
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01-09-2008:
"Conny, Wally oder Lobby?"
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15-05-2008:
Wissenschaftliche Untersuchung bestätigt: Neue Baugebiete bringen eher Verluste für die Gemeindekasse.
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11-03-2008:
Demographie-Training für unsere kommunalen Entscheider.
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02-03-2008:
Neuer Bürgermeisterkandidat: Irritiert über die Diskussion um Bad Honnef-Süd.
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13-02-2008:
Politik und Verwaltung beweisen Mangel an Demokratieverständis.
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14-06-2007:
Wachstumsprognosen treffen nicht zu - Realität holt Empirica-Studie ein.
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07-05-2007:
Bürgerinitiative fordert feste Einrichtung der mobilen Fußgängerüberwege.
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09-03-2007:
Bürgerinitiative stellt Drieschweg-Anbindung in Frage.
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26-02-2007:
Bürgerinitiative sieht sich durch BUND-Analyse bestärkt.
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06-01-2007:
Stadtrat lehnt Antrag auf Entwurf einer Bebauungsplanung von Bad Honnef-Süd ab
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06-12-2006:
Die PODIUMSDISKUSSION war ein voller Erfolg!
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21-11-2006:
Bürgerinitiative startet Internetauftritt.
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17-11-2006:
Bürgerengagement wird multimedial - Wir unterstützen aktiv die Bewerbung Bad Honnefs beim "T-City" Wettbewerb der Deutschen Telekom.



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