Unser Partner:
"Bürgerbeteiligung Bad Honnef" - Das
IDEEN-Portal für die Zukunft unserer Stadt.
Machen Sie mit! -
Bringen Sie Ihre IDEEN Im Rahmen unseres städtischen Leitbildes
ein. Dafür stehen Ihnen, in Anlehnung an die Themenschwerpunkte
unserer Leitziele, 5 Foren zur Verfügung.
Das Projekt:
BÜRGERBETEILIGUNG
Die Bürgerforen:
Wirtschaft
und Finanzen
Das
Miteinander
Die
Attraktive Stadt
Gesundheit
und Soziales
Angebote
der Stadt
|
Besser, man hat einen Grund.
Ach nö
Das lohnt sich nicht.
Und man weiß doch, wie das endet.
Das wird doch wieder nichts.
Außerdem ist das total gegen den Trend.
Und überhaupt, warum ich?
Das ist auch viel zu gefährlich.
Was da alles passieren kann.
Die Folgen sind absehbar.
Da sind noch so viele Fragen offen.
Und die Kosten.
Kann das überhaupt funktionieren?
Die Politiker sind skeptisch.
Die Politik ist dafür auch noch nicht bereit.
Ich weiß ja nicht.
. . . Na gut, ich steh' auf.
|
 |
MEILENSTEINE - Unsere Anfänge
Für den Anfang ein Rückblick auf den 18. Juni 2001 - Schon damals
war die Initiative sehr aktiv. Die Honnefer Volkszeitung (HVZ) berichtete:
Bürgerinitiative für ein lebenswertes Bad Honnef
Im Zweifel Bürgerbegehren: „Entscheiden dann an Stelle unseres
Stadtrates"
Demonstration am Mittwoch - Eingabe an den Stadtrat - „Honnef-Süd
darf nicht bebaut werden" - „Wollen mehr Lebensqualität"
(Fr.) - Wie groß sind das Misstrauen und der Verdruss der Bevölkerung
gegenüber den Bad Honnefer Kommunalpolitikern? Tatsache ist: es gärt.
Seit dem Wochenende gibt es in der Stadt eine neue Bürgerinitiative,
die sich den Namen „Bürgerinitiative für ein lebenswertes
Bad Honnef" gegeben hat. Ziel: Baustopp, keine Ausweisung von neuen
Baugebieten. Und: Androhung eines Bürgerbegehrens, um damit eventuell
eine Entmachtung des Stadtrates herbeizuführen.
In der Gründungsversammlung, der zahlreiche Bürger beiwohnten,
forderte man zum einen die „Rückgängigmachung aller Beschlüsse,
die eine Bebauung des Honnefer Südens vorsehen". Zum anderen wurden
die Entscheidungsträger der Stadt Bad Honnef daran erinnert, dass sie
ausschließlich dem öffentlichen Wohl verpflichtet seien. Die Verwaltung
der Gemeinde müsse nach dem Gesetz durch den Willen der Bürger
bestimmt werden. Dies sei in Bad Honnef nicht erkennbar.
„In den vergangenen zehn Jahren hat es hier eine Entwicklung
gegeben, die den Belangen der Bürger nicht Rechnung trägt. Offenkundig stehen
in Bad Honnef wirtschaftliche Einzelinteressen im Vordergrund", meinten
Edgar Oppermann und Heribert Burdick, die beiden Initiatoren der Bürgerinitiative,
die nun droht: „Da wir der Überzeugung sind, dass die Mehrheit
der Bürger diese Situation so beurteilt wie wir, schließen wir
nicht aus, gegebenenfalls mit dem Mittel des formalen Bürgerbegehrens
im Sinne der Gemeindeordnung eine Entscheidung an Stelle des Rates herbeizuführen.
Das Gesetz sieht dies ausdrücklich vor."
In der Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen heißt es hierzu: „Die
Bürger können beantragen, dass sie an Stelle des Rates über
eine Angelegenheit der Gemeinde selbst entscheiden. Das Bürgerbegehren
muss von mindestens zehn vom Hundert der Bürger unterzeichnet sein."
Allerdings heißt es im Gesetz auch: „Ein Bürgerbegehren
ist (unter anderem) dann unzulässig, wenn es sich um die Aufstellung, Änderung,
Ergänzung und Aufhebung von Bauleitplänen handelt."
Auslöser der außerparlamentarischen Oppositionsbewegung ist der
Verkehrsentwicklungsplan der Stadt Bad Honnef. Während die Gemüter
von Anliegern bereits hinsichtlich einer möglichen Umwidmung der kleinen
Mülheimer Straße in eine Durchgangsstraße erhitzt sind,
so fordern hingegen Anrainer der Hauptstraße vor der eigenen Haustüre
mehr Ruhe und breitere Bürgersteige, was jedoch nur möglich ist,
wenn die Mülheimer Straße zur Landstraße umfunktioniert
wird.
Auf dem Plan sind jetzt jedoch auch noch die Bürger, die an der oberen
Linzer Straße wohnen. Seit man im Honnefer Süden die planungsrechtlichen
Voraussetzungen für ein groß angelegtes Gewerbegebiet mit Einkaufszentrum,
Aldi, Fast-Food, Bettenmarkt und Media-Markt geschaffen hat, drängelt
sich der innerstädtische Verkehr über die Linzer Straße gen
Süden.
Die Anwohner: „Wir registrieren einen ständigen Verkehrszuwachs.
So kann es nicht weiter gehen! Man kann nicht einfach bauen und sich dann
später Gedanken darüber machen, was mit dem damit einhergehenden
Verkehr geschieht. Die Verhältnisse sind nicht mehr zumutbar. Wir ersticken!"
Eine Verkehrsplanung, so zeigte man sich in der Bürgerversammlung sicher,
gebe es in Bad Honnef überhaupt nicht. Stattdessen werde wie wild gebaut,
um damit Einzelinteressen Rechnung zu tragen.
In der nächsten Ratssitzung (Donnerstag, 18 Uhr) will die neu gegründete
Bürgerinitiative nun zunächst die Einwohnerfragestunde nutzen,
um „an unsere gewählten Vertreter" verschiedene „Bitten" vorzutragen.
Wörtlich heißt es:
„1. Im Rahmen der Beratungen über den Verkehrsentwicklungsplan
ist zu berücksichtigen, dass der Gutachter auf Grund der prognostizierten
Belastung für die Linzer Straße und daran anschließend für
die gesamte Stadt den 'k.o.' für eine zusätzliche Wohnbebauung
im Honnefer Süden festgestellt hat.
2. Im Hinblick darauf, dass für die Gemeinde die gesetzliche Pflicht
besteht, das Wohl der Einwohner zu fördern (§1 Abs. 1 Satz 2 der
Gemeindeordnung), ist nach der notwendigen Abwägung der Interessen aller
der alternative Vorschlag des Gutachters, die Linzer Straße zu einer
interkommunalen Hauptverkehrsstraße mit Höchstbelastung auszubauen,
abzulehnen.
3. Der Verkehrsentwicklungsplan sollte nicht als Alibi für
weitere Entscheidungen zu Lasten einer gedeihlichen Entwicklung der
Stadt verwendet
werden, sondern seine kritischen Anmerkungen sollten Anlass zur Bewertung
vergangenen Tuns und Anlass zu einem allgemeinpolitischen konzeptionellen
Neuanfang sein.
4. Bei einer Neuformulierung (oder besser Erstformulierung)
einer Zielvorstellung für die Zukunft der Stadt Bad Honnef sollten folgende
Gesichtspunkte tragend sein:
• die Stadt muss den Einwohnern, Bürgern und Gästen Lebensqualität
bieten, insbesondere auch eine funktionierende Infrastruktur (Schulen,
Kindergärten
usw.);
• die Stadt muss sich bei der Gestaltung des Gemeinwohls dem
Einfluss finanzieller Einzelinteressen entziehen;
• die Stadt muss sich
konsequent für ein einheitliches Bild einer Tagungs-
und Erholungsstadt und damit zusammenhängende Aktivitäten entscheiden;
• die Stadt muss Fehlentwicklungen insbesondere im Umweltbereich weit
möglichst
korrigieren und das verbliebene Natur- und Landschaftserbe erhalten.
5. Die Entscheidungsträger der Stadt sollten in erster Linie den Bedürfnissen
der bereits hier lebenden Einwohner und Bürger Rechnung tragen."

|
 |
Auswahl AKTUELLES
02-04-2009:
Neuer Beschluss zu Bad Honnef-Süd ignoriert eine nachhaltige Stadtentwicklung.
Zur
Pressemitteilung
26-02-2009:
Bürgerinitiative fordert ganzheitliche Rahmenplanung für das Selhofer Feld.
Zur
Pressemitteilung
25-09-2008:
Bürgerinitiative fordert Abschaffung der Mobilfunkanlage im Selfhofer
Kirchturm.
Zur
Pressemitteilung
01-09-2008:
"Conny, Wally oder Lobby?"
Zur
Pressemitteilung
20-08-2008:
Initiative fordert kritische Standort-Überprüfung der Mobilfunkanlage in
Selhof.
Zur
Pressemitteilung
15-05-2008:
Wissenschaftliche Untersuchung bestätigt: Neue Baugebiete bringen eher
Verluste für die Gemeindekasse.
Zur
Pressemitteilung
11-03-2008:
Demographie-Training für unsere kommunalen Entscheider.
Zur
Pressemitteilung
02-03-2008:
Neuer Bürgermeisterkandidat: Irritiert über die Diskussion um Bad Honnef-Süd.
Zur
Meldung
13-02-2008:
Politik und Verwaltung beweisen Mangel an Demokratieverständis.
Zur
Pressemitteilung
14-06-2007:
Wachstumsprognosen treffen nicht zu - Realität holt Empirica-Studie ein.
Zur
Pressemitteilung
07-05-2007:
Bürgerinitiative fordert feste Einrichtung der mobilen Fußgängerüberwege.
Zur
Pressemitteilung
09-03-2007:
Bürgerinitiative stellt Drieschweg-Anbindung in Frage.
Zur
Pressemitteilung
26-02-2007:
Bürgerinitiative sieht sich durch BUND-Analyse bestärkt.
Zur
Pressemitteilung
06-01-2007:
Stadtrat lehnt Antrag auf Entwurf einer Bebauungsplanung von
Bad Honnef-Süd ab
Zum
Bericht
06-12-2006:
Die PODIUMSDISKUSSION war ein voller Erfolg!
Zum
Bericht
21-11-2006:
Bürgerinitiative startet Internetauftritt.
Pressemitteilung
17-11-2006:
Bürgerengagement wird multimedial - Wir unterstützen
aktiv die Bewerbung Bad Honnefs beim "T-City" Wettbewerb
der Deutschen Telekom.

T-City
Bad Honnef
www.T-City.de
|
|